Foto: Joanna Jonientz

Workshops 2019 | Anmeldung

Hier finden Sie alle Workshops in chronologischer Reihenfolge über das Jahr. Einige gehören zu Kursreihen, die nur im Paket gebucht werden können. Bitte schauen Sie bei den einzelnen Workshops, ob es sich um den Teil einer Serie oder einen Einzelworkshop handelt.

Geeignet sind unsere Workshops für alle Menschen, die mit uns die Liebe zu den Pferden teilen. Und die bereit sind, im Zusammensein mit Pferden etwas Neues über sich selbst und/oder über die Beziehung zu ihrem Pferd zu lernen.

Ajaaja-Termine 2019

ACHTUNG: genauere Beschreibungen der Workshops folgen in Kürze

Die Termine und mehr über die Inhalte für die Ausbildung zum »Persönlichkeitstrainer am Pferd« 2019/20 finden Sie HIER

Die Weiterbildung zum »Beziehungstrainer Mensch-Pferd« wird 2019
nur als Individual-Coaching angeboten.

Weitere Infos und Anmeldung unter: oder tel. unter 069 - 98 67 04 76 (wird auf Handy umgeleitet).


4. August 19 – Erlebnistag »YOGA – im Kreis der Pferde, 3«

Geleitet von Sabine Heimen (Pferde) und Simon Parish (Yoga).

Der Tag besteht aus Elementen der Eponaquest-Arbeit mit Pferden und Mindfulness Yoga.

Ein Erlebnistag, an dem es darum geht in der Verbundenheit der Pferdeherde ein Stück Verbundenheit mit sich selbst und dem Leben, den Pferden und der Natur zu finden.

Wir praktizieren bei unserem 3. Yoga-Tag im Kreis der Pferde Übungen des Mindfulness Yoga, die uns achtsam mit uns selbst verbinden – wieder in der Natur mitten in einer friedvollen Herde von Pferden. Ergänzt wird das Yoga durch geführte Erfahrungen mit den Pferden, bei denen über die Verbindung zum eigenen Körper Verbindung mit den Pferden entstehen kann. Der Kraftort der Kauber Platte, die wie eine Insel über den Wolken hoch über dem Rheintal liegt, wird uns dabei tragen und unterstützen.

Teilnehmerzahl: max. 8 Personen.

Zur Anmeldung oder für weitere Infos wenden Sie sich bitte direkt an mich: oder unter 069-98670476.


17. – 18. August 19 – »Im Bio-WLAN der Pferde«

2 Tage-Workshop mit Pferden.

Das Bio-WLAN zwischen Mensch und Pferd ist immer an. Es fliessen unwillkürlich – also ohne, dass wir uns vorher überlegt haben, was wir »sagen« oder senden wollen, alle möglichen Informationen hin und her. Das Pferd liest unsere ungeplanten Körper-Seele-Gefühle-Gedanken-Emails permanent und verarbeitet sie. In seinem Verhalten.

Da kann man nichts machen. Man kann es nicht verhindern. Man kann nur wegschauen und so tun, als wäre das alles die »Schuld« des Pferdes. Im schlimmsten Fall hat man dann ein Problem mit seinem Pferd. Oder – ein Problempferd.

Die Alternative ist: man schaut hin. Man akzeptiert, dass das Pferd unsere Geheimnisse kennt. Und macht die Schublade auf, in der sie vergraben sind. Das Pferd wird dann mit zielsicherem Huf auf genau das Geheimnis zeigen, das gerade dran ist. Das gesehen werden will, damit sich etwas ändert. Zwischen Mensch und Pferd. Oder sogar im ganzen Leben des Menschen.

Pferde sind die besten Whistleblower, die ein Mensch in seinem Leben haben kann. Sie arbeiten als unser persönlicher Geheimdienst. Praktisch daran ist: wir müssen keinem anderen Menschen etwas von unseren Geheimnissen erzählen. Wir können das ganz mit unserem Pferd ausmachen. Und aus dem Problem-Pferd wird dann der beste Freund, den man haben kann: Einer, der uns die Wahrheit sagt und uns mit unseren Fehlern liebt.

Im Workshop gehen wir bewusst damit um.

Zur Anmeldung oder für weitere Infos wenden Sie sich bitte direkt an mich: oder unter 069-98670476.


08. – 14. September 19 – Intensivtraining »Situative Führung«

Ein anspruchsvolles 6-Tage-Intensiv-Führungstraining mit Pferden.

Für alle, die eine Alternative zum Mythos des dominanten Alphatiers im Umgang mit Pferden suchen und für alle, die im Leben Führungsaufgaben im inneren Frieden leben wollen.

In Anwendung von Linda Kohanovs Konzept der 5 Rollen eines »Meisters der Herdenführung«. (Literatur: Linda Kohanov, The Five Roles of a Masterherder).

Zum Hintergrund:

Die Menschheit hat – in der Gesellschaft ebenso wie in vielen Unter-
nehmen, in denen Menschen arbeiten – auf gewisse Weise »vergessen«, dass Menschen natürliche Lebewesen sind. Und dass Führung in der Natur sehr komplex abläuft. Reduziert wird Führung, wenn man sie theoretisch und praktisch betrachtet, oft auf das »Alphatier«. Weitere natürliche Führungseigenschaften bleiben außen vor und haben damit quasi keine natürliche Legitimation. Was einerseits der Führung in natürlichen Gruppen nicht gerecht wird. Und andererseits Führungspersönlichkeiten manchmal vor innere Fragen stellt, ob das »Andere«, was sie tun und als richtig empfinden, zum geforderten »Alphatier« passt.

Die Natur des Alphatiers und seines Verhaltens in der Natur wird dabei so verstanden: ein Tier beweist allen, dass es stärker ist als alle anderen und beansprucht damit die Führung für sich. Dabei geht es vor allem um körperliche Kraft, Fitness und Rücksichtslosigkeit. Im Zweifel muss der andere »sterben«. Abgeleitet wird das aus der evolutionären Theorie des »Survival of the Fittest«. Und es wird unbezweifelt übertragen auf die mentale Ebene. Geistige Überlegenheit, die dominante Einschüchterung anderer und Kampfbereitschaft machen den Chef.

Die meisten Konzepte in der Pferdewelt aber auch viele Unternehmens- und Führungsentscheidungen folgen heute noch, mehr oder weniger bewusst, diesem angeblich »ererbten« und als natürlich gerechtfertigten und praktizierten Führungsverständnis. Die Rücksichtslosigkeit und Überlegenheit des Egos des Menschen, eines Unternehmens und ihrer Führungspersönlichkeiten ist dabei Teil des Plans. Auch wenn sich längst nicht mehr alle Menschen in Führungspositionen und in der Pferdewelt damit wohlfühlen. Kein Wunder, denn die Natur des Menschen umfasst weit mehr als die des Raubtiers.

Situative Führung – natürliche Führung zum Wohle aller.

Beobachtet man natürliche Gruppen wie noch existierende Wildpferde-
herden oder auch Nomadenvölker, die komplexe Führung auf natürliche Weise praktizieren, stellt man fest, dass hier nicht der Rücksichtsloseste führt, sondern mehrere, die verschiedene Führungsrollen »spielen« und dabei statt der größten »Macht« das Wohl aller im Auge haben. Dazu gehört derjenige, der mit Neuem am besten umgehen kann, dem die Gruppe vertraut, weil sie sich mit seiner Führung wohl fühlt. Derjenige, der Schutz bietet und Konflikte klärt oder derjenige, der den besten Überblick hat. Usw.

Selten betrachtet man heute, dass in der Natur die so genannte »Alphatier-Position« nicht von einem Tier ausgefüllt wird, sondern viel eher ein »Platz« ist, der situativ von verschiedenen Tieren ausgefüllt werden kann. Oder dass ein Tier, das viel mehr kann als Dominanz, diesen Platz einnimmt – ohne ihn zu verteidigen, ohne Angst vor Machtverlust und die Einschüchterung Anderer.

In der Praxis vieler individueller Mensch-Pferde-Teams und auch in Unternehmen gibt es immer mehr Führungspersönlichkeiten, die ES heute schon anders machen oder es anders machen wollen. Sie folgen einem Bauchgefühl, ihrer Intuition, Bedürfnissen ihrer Pferde, ihrer Mitarbeiter, ihrem Wunsch nach innerem Frieden ... und damit einer Natur, die im Workshop geklärt, gefestigt und bewusst praktiziert und ausgebaut wird. Denn emotionale Kompetenz und soziale Reife im Umgang mit Menschen und Pferden sind lernbar.

Zur Anmeldung oder für weitere Infos wenden Sie sich bitte direkt an mich: oder unter 069-98670476.


21. – 22. September 19 »Wie ich fühle,
was du fühlst«

2-Tage-Workshop mit Pferden über den Unterschied von Empathie (Einfühlungsvermögen) und Gefühlen – denn Beides ist NICHT dasselbe. 

Dabei geht es einerseits um die Fähigkeit der Pferde (und der Menschen) nicht nur die Gefühle, sondern auch körperliche »Symptome« Anderer wahrzunehmen – und aufzuhören sie mit den eigenen zu verwechseln. Oder besser, wir fragen: wie kann ich wissen, was meins oder deins ist? Wie kann ich statt dessen nutzen, dass ich fühle, was du fühlst.? Und gleichzeitig aufhören zu glauben, dass das alles Einbildung sein könnte?

Und wie kann ich sogar meine negativen Gefühle, statt sie nicht zu zeigen, damit ich sie nicht auf das Pferd übertrage, positiv nutzen und so »anwenden«, dass mir mein Pferd vertrauen kann.

Ein Workshop, in dem Sie viele Antworten auf Fragen wie diese finden können.

Für weitere Infos und die Anmeldung wenden Sie sich bitte direkt an mich: oder unter 069-98670476.